Ariane Hagl  Fetzen

 

Ausstellung
Eröffnung: Freitag, 24.11.2017, 19:00 Uhr
Dauer: bis 13.01.2018
Bürgerhaus
Eintritt: frei

 

Zwei gegensätzliche Prinzipien prägen die aktuellen Bilder der Münchner Malerin Ariane Hagl: die Verfestigung und der Zerfall.
Zum ersten Mal tauchen Worte im Werk von Ariane Hagl auf, Worte, die aus dem Kontext gerissen wurden wie aus den Zeitungen, denen sie entnommen wurden, Worte, die dennoch Sinn machen. Sie verbinden eine Reihe von Bildern, die auf den ersten Blick wie ein Comic-Strip wirken oder wie die poppigen tiefgründigen Zeichnungen von Keith Haring, aber doch die kontinuierliche Handschrift der Künstlerin tragen: die Expressivität und das prägende Schwarz, das mitunter ganz ohne farbliche Kontraste bleibt.

Die Informationslawine unserer Zeit war ein wichtiger Impuls dieser Bilder, Worte, die ihren Sinn verlieren, weil sie nicht mehr in einen Zusammenhang zu bringen sind, und damit auch ihre Form. Eben noch konstruierten sie eine Welt, doch im nächsten Moment schon wird dieser Planet von Worten wie von Kometensplittern zerschossen und fragmentiert.

• Fr 24.11.2017, 19 Uhr Tanzhappening mit Choreograf Johannes Härtl

• Do 7.12.2017, 19 Uhr Führung mit Kuratorin Laura Sánchez Serrano und Workshop mit Ariane Hagl

• Fr 12.01.2019, 19 Uhr Philo-sozio-journalistische Fetzen

(Live-Diskussion über die Themen der Ausstellung)


Öffnungszeiten Bürgerhaus:
Mo bis Fr 8.00 – 20.00 Uhr
Sa 10.00 – 14.00 Uhr

 

Eintritt: frei